Grungteig

Das Brötchen Rezept mit Trockenhefe

Das Brötchenrezept mit Trockenhefe! Doch halt. Bevor wir mit dem Backen loslegen, möchten wir erst auf die Beschaffenheit von Hefe, sowie insbesondere von Trockenhefe eingehen.

Bei der Hefe handelt es sich um einzellige Pilze, die man zum Lockern von Teig, zum Beispiel Brötchenteig, einsetzt. Man nennt sie teilweise auch Bäckerhefe oder Gest. Um Hefe herzustellen, vermehrt man einen Stamm speziell gezüchteter Hefezellen so lange, bis man die Menge an Backhefe erhalten hat, die gebraucht wird.

Zwei Gramm Reinzuchthefe aus dem Labor reichen dabei für die Herstellung mehrerer Tonnen Backhefe. Die Hefe besitzt eine hohe Triebkraft, was durch die gezielte Züchtung zu erklären ist. Im Gegensatz zur Sauerteighefe verträgt die Backhefe aber deutlich weniger Säuren, Salze und Fette.

Trockenhefe ist deutlich länger haltbar als Frischhefe. Man kann sie also immer auf Vorrat liegen haben, um ganz spontan ein leckeres Brötchen Rezept mit Trockenhefe auszuprobieren.
 

Die Vorteile des Selberbackens

Wer ein Brötchen Rezept mit Trockenhefe zubereitet, ist auf der sicheren Seite.
Denn es gelingt wirklich immer und man weiss zudem genau, welche Zutaten man verarbeitet.
Leider kommen heute die meisten Brötchen, die man kaufen kann, aus Großbäckereien und die verwenden fertige Mehlmischungen und riesige Mengen an Trieb- und Hilfsmitteln.

Deshalb sind die gekauften Brötchen auch viel größer, als die Brötchen, die man selber backt.
Dafür schmecken die selbstgemachten Brötchen einfach besser und man hat den Vorteil, ein Brötchen Rezepte mit Trockenhefe ganz nach persönlichem Geschmack abzuwandeln.

Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann zum Beispiel Körner, Käse oder sogar Schinkenwürfel und Kräuter zum Teig geben.
Trockenhefe lässt sich prima bis zu einem Jahr lagern und somit sind jederzeit frische Brötchen auf dem Tisch.
 

Los geht’s! Das Brötchen Rezept für Trockenhefe

Für etwa zehn leckere Brötchen benötigt man 500g Mehl, eine Tüte Trockenhefe, 250ml Milch und einen halben Teelöffel Salz. Das Mehl wird in eine große Rührschüssel gesiebt. Dann wird es mit der Trockenhefe gut vermischt. Anschließend drückt man eine Mulde in das Mehl und gibt dort die, nicht zu kalte, Milch und das Salz hinein. Jetzt wird der Teig von Hand, von außen nach innen, durchgeknetet.

Er sollte sich einigermaßen gut von den Fingern lösen, dann ist er gut zu formen. Danach muss der Teig für etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen und kann dann sofort weiter verarbeiten werden. Achtung! Die beste Temperatur für die Gärung der Hefe liegt höchstens bei etwa 32 °C. Ist die Temperatur höher, beginnt die Backhefe zu sterben.

Aus dem Teig werden zehn Brötchen geformt, die man, wenn sie fertig auf dem Backblech liegen, leicht einritzt. Nun müssen sie abgedeckt noch einmal für zwanzig Minuten ruhen, dann können sie in den vorgeheizten Backofen. Bei 200 Grad werden sie etwa zwanzig Minuten goldbraun und knusprig gebacken.

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